Das Motorola One Macro stützt sich auf den Fotomodus gleichen Namens, um sich abzuheben. War das ein erfolgreicher Versuch? Die Antwort im folgenden Test, durchgeführt von dem Spezialisten Bankai. Die Motorola One Reihe entwickelt sich ständig weiter. Nach den Modellen “Vision”, “Action” oder “Zoom” folgt nun das Motorola One Macro mit dem gleichnamigen Modus. Die Strategie von Motorola ist durchaus interessant. Der Hersteller hat eine besonders lesbare Reihe entwickelt, indem er jedem Modell eine spezifische Stärke verleiht. Diese Vorteile sind jedoch so spezifisch für bestimmte Modelle, dass man sich fragen kann, ob sie immer noch ein gutes Verkaufsargument darstellen. Und um es nicht zu verbergen, genau das haben wir uns gefragt, als wir das Datenblatt des Motorola One Macro gelesen haben. Es war daher wichtig zu sehen, wie sich dieses Modell in Bildern und in anderen Aspekten schlägt. Aber zuerst werfen wir einen Blick auf die technischen Spezifikationen.
Design, Bildschirm, Audio
In Bezug auf das Design zeigt das Motorola One Macro keine Originalität, macht aber auch keine Fehler: Die Kanten hätten dünner sein können und die Notch besser gestaltet, aber ansonsten findet man die Ästhetik der Gegenwart mit einem irisierenden Rücken (Plastik auf der anderen Seite) und vertikal ausgerichteten Foto-Sensoren. Die Gesichtserkennung funktioniert gut, bietet jedoch keine absolute Sicherheit. Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite ist daher bevorzugt und auch angenehm ansprechend. Der 6,2-Zoll-Bildschirm des Motorola One Macro ist mit seiner HD+-Auflösung (1520 x 720) nicht wirklich beeindruckend. Die Auflösung erfüllt kaum die aktuellen Standards und es fehlt ein wenig an Helligkeit. Es gibt keinen Grund, sich täglich zu schämen, aber selbst zu diesem Preis hätte Motorola etwas besser abschneiden können (und müssen). Der Hersteller kompensiert dies mit dem Audiobereich: Der Lautstärkebereich ist gut ausgeprägt und der Klang des einzigen Lautsprechers des Motorola One Macro ist durchaus zufriedenstellend. Schließlich schätzen wir die Anwesenheit eines Klinkensteckers am oberen Rand des Telefons.
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Leistung, Akkulaufzeit der Benutzeroberfläche
Ausgestattet mit einem Mediatek Helio P70 und 4 GB RAM läuft das Motorola One Macro auf einer nahezu produktionsreifen Version von Android 9, und im Alltag bietet das Telefon durchaus zufriedenstellende Leistungen für diese Preisklasse. Wir schätzen auch die Möglichkeit, den Speicher von 64 GB über microSD (bis zu 512 GB) zu erweitern. Das Telefon gehört nicht zur Android One Reihe, bietet jedoch die kleinen Motorola-Optionen, die wir schätzen. Dazu gehört unter anderem das Einschalten der Taschenlampe durch zweimaliges schnelles Wischen mit der Hand oder das Aktivieren der Kamera durch eine doppelte Drehung. Ein weiterer praktischer Vorteil ist die sehr sanfte Aktivierung des “Nicht stören”-Modus, bei dem man das Smartphone einfach umdrehen muss. In Bezug auf die Akkulaufzeit zeichnet sich das Motorola One Macro durch seinen 4000 mAh Akku aus. Egal, wie Sie es nutzen, das Telefon wird Sie problemlos zwei Tage lang begleiten. Die Ladezeit ist in Ordnung (etwas mehr als 2 Stunden, um 100% zu erreichen).
Die Fotografie
Nun kommen wir endlich zum Kern des Problems. Motorola hat stark auf die Existenz eines Makromodus gesetzt. Gute Ideen? Wir waren begeistert von den Ergebnissen, als wir anfingen. Die Möglichkeit, so nah zu fotografieren, ist tatsächlich ein schöner Bonus und die ersten Aufnahmen, die wir gemacht haben, sehen ziemlich gut aus. Aber der Makromodus zeigt schnell seine Schwächen auf lange Sicht. Die Fotos fehlen oft an Details, die Farbwiedergabe ist manchmal unnatürlich und ohne Stabilisierung ist es wirklich schwierig, anständige Fotos zu machen. Wir hätten das ignorieren können, wenn das Motorola One Macro im Rest kompensiert hätte, aber leider ist das bei den Fotos nicht der Fall. Der Hauptsensor liefert bei optimalem Licht gute Ergebnisse. Aber sobald das Licht nachlässt, sind die Bilder oft verschwommen, dunkel, kurz gesagt, misslungen.
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Preis und Verarbeitung
Das Motorola One Macro ist seit Dezember 2019 zum Preis von 229,99 Euro erhältlich.